10 No-Gos beim Bewerbungsgespräch und wie du es besser machst

Es ist allgemein bekannt, dass man sich im Bewerbungsgespräch von seiner besten Seite zeigen sollte. Aber auch hier kann man einige Sachen falsch machen. Unsere Liste der 10 No-Gos bei Bewerbungsgesprächen soll dir helfen, diese Fehler nicht zu machen.


1. Unpünktlichkeit: Eigentlich braucht man es fast schon gar appointment-15979_1920nicht mehr erwähnen – zu spät kommen ist tabu. Viel zu früh da sein sollte man allerdings auch nicht, denn nicht umsonst bekommt man einen festen Termin. Fahr früh genug los und vertreib dir die Zeit vielleicht mit einem kurzen Spaziergang um herunterzufahren.

2. Lässige Kleidung: Sportlich-elegant ist ganz sicher kein Problem, aber in Jogginghosen oder Schlabberlook zum Bewerbungsgespräch gehen? Ein absolutes No-Go! Informiere dich lieber vorher über den Dresscode des Unternehmens. Natürlich muss man nicht im Anzug kommen, wenn man sich beispielsweise als Maler vorstellt. Oberste Regel ist also: immer so kleiden, dass es zu der Stelle passt, auf die du dich beworben hast.approval-15914_1280

3. Schlaffe Körperhaltung: ‚Ich schaffe das!‘ – Das ist das, was du beweisen willst. Dann zeig es auch! Deine Einstellung muss nicht nur mental passen, man muss es auch an deiner Körperhaltung sehen: ein Buckel und ein hängender Kopf kommen nicht gut an. Halte dich lieber gerade und richte den Blick geradeaus. Ein leichtes Lächeln dazu und schon kommst du selbstbewusst und kompetent rüber – probiers doch auch mal in der Straßenbahn oder im Supermarkt aus!

4. Kein Blickkontakt: Einem Fremden in die Augen sehen? Das kann manchmal eine Menge Mut erfordern, gerade wenn man aufgeregt ist. Aber sieh es mal als Herausforderung. Denn wer seinem Gegenüber bei einem Bewerbungsgespräch ab und zu genau in die Augen sieht, der zeigt, dass er seinen Gesprächspartner respektiert und bei der Sache ist. Außerdem wirkt das selbstbewusst und aufgeschlossen.

5. Auswendig lernen: Das mag in der Schule klappe, aber beim Bewerbungsgespräch ist das ein echtes No-Go. Warum? Ganz einfach: Wasbook-15584_1920 passiert mit deinem Text, wenn der Gegenüber plötzlich Zwischenfragen stellt, nachhakt, oder Dinge wissen will, auf die du gar keinen Text parat hast? Das bringt dich nur aus dem Konzept. Sich seine Antworten grob zurecht zu legen gehört zu einer guten Vorbereitung dazu. Versteife dich aber vorher nicht zu sehr darauf, was du sagen willst. Schließlich verläuft jedes Gespräch anders.

6. Unvorbereitet erscheinen: Zu locker und lässig zu einem Vorstellungsgespräch zu kommen kann echt schief gehen. Ein gesundes Maß an Vorbereitung sollte schon sein. Am besten siehst du dir die Internetseite des Unternehmens vorher an und erkundigst dich über die Firmengeschichte, Philosophie und die Aufgaben der Firma. Meistens erkennt man dann auch schon, wie das Unternehmen sich selbst präsentiert: eher entspannt und kreativ oder raffiniert und seriös. Das solltest du einschätzen können – dann kannst du dich optimal vorbereiten, denn das ist schon die halbe Miete. Auch auf die Frage nach deinen Stärken und Schwächen solltest du immer antworten können.

7. Überheblichkeit: Klar haben wir festgestellt, dass selbstbewusstes Auftreten eine entscheidene Rolle spielt und man gerne etwas sicherer auftreten kann, als man sich eigentlich fühlt. Wer das aber übertreibt, kann schnell als überheblich eingestuft werden. Es ist ein absolutes No-Go, zu denken, dass man alles kann und über den Dingen steht. Ja, es stimmt, dass der Arbeitgeber dich vielleicht nehmen möchte – aber du willst schließlich auch was von ihm.

8. Übertriebene Forderungen: Man sollte sich grundsätzlich nie kleiner machen, als man ist oder sich unter money-1015277_1920.jpgWert verkaufen. Stellt man aber in einem Bewerbungsgespräch viel zu hohe Forderungen, kann das dazu fühen, dass man gar nicht erst angenommen wird. Am besten du erkundigst dich vorher nach dem Gehalt, was man normalerweise in diesem Beruf oder eben als Azubi verdient. Kleinigkeiten lassen sich oftmals aushandeln, manchmal auch, wenn es um Urlaubstage geht. Wenn du allerdings noch keine besonderen Qulifikationen vorweisen kannst und dies dein allererster Job ist, solltest du den Ball vorerst flach halten.

9. Keine Notizen machen: Auch das geht gar nicht. Wenn du dir während des Vorstellungsgesprächs einige Kernaussagen und Stichpunkte notierst, kommt das sicher gut an. Du zeigst damit dein Interesse am Gespräch und auch an der Stelle und dem Unternehmen selbst. Vielleicht kannst du dir ja tatsächlich alles merken, aber es ist besser, wenn dein Gegenüber mitbekommt, dass du aufmerksam bist.

10. Sich nicht bedanken: Auch das sollte man eigentlich wissen. Bedanken gehört zu den Normen der Gesellschaft und ist einfach höflich und meistens auch selbstverständlich. Ein kurzes „Vielen Dank für das angenehme Gespräch.“ und eine anschließende Verabschiedung sind völlig ausreichend. Damit verlässt du das Gespräch gleich mit einem guten letzten Eindruck. Und solltest du es doch mal vergessen, kannst du dich vielleicht einfach beim nächsten E-Mail-Kontakt noch einmal kurz bedanken.

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