Änderungsschneider/in: Hier ist handwerkliches Geschick gefragt

Die Hose ist zu kurz, die Vorhänge schleifen auf dem Boden und der Reißverschluss der Lieblingsjacke ist mittlerweile zum dritten Mal kaputt – kein Problem für eine/n Änderungsschneider/in! Denn die können problemlos Kleidungsstücke kürzen, reparieren oder ändern. Neben diesen handwerklichen Tätigkeiten haben sie aber auch Aufgaben wie die Überprüfung des Bestands der Nähutensilien oder die Beratung von Kunden, was die Änderungen und die Kosten beträgt.groom-1536233_1280

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK, HWK
Dauer: 2 Jahre, Verkürzung auf 1-1,5 Jahre möglich

Auf Genauigkeit kommt’s an

Deswegen lernst du in deiner Ausbildung als erstes, wie man die gewünschten Änderungen ordentlich und vernünftig absteckt und ausreichend markiert. Später wirst du zwar meistens mit Nähmaschinen arbeiten, aber eben auch nicht immer. Deshalb ist es wichtig, dass du auch das Nähen per Hand beherrschst. Die Nähmaschinen sind natürlich auch nochmal ein Bereich für sich, denn du musst wissen, wie man sich richtig bedient und pflegt, damit sie korrekt funktionieren. Des Weiteren erfährst du in einer Ausbildung zum/zur Änderungsschneider/in auch, wie man sogenannte Schnittschablonen erstellt.

Mögliche Arbeitsorte:

  • Änderungs-/Maßschneiderei
  • Änderungsdienst in einem großen Bekleidungsgeschäft
  • Textilienhersteller

Wenn du handwerklich geschickt bist, präzise arbeiten kannst und dich für Mode und Kleidung interessierst, solltest du dich also unbedingt als Änderungsschneider/in bewerben!

(Quelle: www.azubiyo.de)

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