Altenpfleger/in werden

Es gibt so viele ältere Menschen in der Gesellschaft, die einfach nicht mehr selbstständig und ohne Hilfe ihren Alltag meistern können. Vielleicht kennst du selber solche Leute. Gerade für diese Menschen sind Altenpfleger/innen wichtige Personen. Denn die unterstützen diejenigen, die nicht mehr alles allein können, bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben. Sie sorgen dafür, dass gesundes Essen auf dem Tisch steht und kümmern sich um alle möglichen Aktivitäten in der Freizeit. Sie beraten die Älteren zudem auch noch bei rechtlichen Fragen und Anliegen. Natürlich ist auch die medizinische Versorgung der Patienten einer der Hauptbestandteile der täglichen Arbeit als Altenpfleger/in.wheelchair-1629490_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Pflegeeinrichtung)
Zuständige Stelle: jeweilige Berufsfachschule bzw. Landesbehörde
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung ist möglich

Was ist das Wichtigste, was du lernst?

Insgesamt drei Dinge:

  • respektvoller Umgang mit älteren Menschen
  • Kennenlernen der häufigsten Beschwerden und Krankheiten im Alter
  • Unterstützung älterer Menschen auf ihrem Weg zurück ins Leben (Reha)

Das kommt in der Ausbildung auf dich zu

Zunächst einmal besuchst du ganz normal eine Berufsfachschule. Während deiner regulären Schulzeit gibt es für dich dann zusätzlich sogenannte Praxisphasen, in denen du Zeit in einer Pflegeeinrichtung verbringst. Du lernst also neben theoretischem Fachwissen auch ganz schnell die Praxis des Berufes kennen und kannst dort dein Wissen überprüfen und deine erlernten Fähigkeiten anwenden. Wie bei vielen Ausbildungsberufen musst du am Ende natürlich noch eine Abschlussprüfung meistern, die aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht, etwa wie beim Abi oder dem Realschulabschluss. Wenn du bestehst, bist du also staatlich anerkannte(r) Altenpfleger(in) und hast es geschafft!

Nach dem Abschluss kannst du beispielsweise Fortbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen besuchen und deine Stärken weiter ausbauen. Du kannst sogar ein Studium im Bereich Soziale Arbeit oder Pflegemanagement hintendranhängen. Das ist doch was, oder?

(Quelle: www.azubiyo.de)

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