Anlagenmechaniker/in: echte Puzzle-Arbeit

Wer hätte das gedacht? Als Anlagenmechaniker/in baut man doch tatsächlich Anlagen zusammen. Kleiner Spaß am Rande – das ist eine ganz schöne Puzzlearbeit. Denn von großen Maschinen müssen die Bauteile alle einzeln angefertigt werden. Zeichner konstruieren dann die einzelnen Kleinteile, und Anlagenmechaniker dürfen schließlich alles zu einzelnen Baugruppen zusammenbasteln – am Ende können dabei ziemlich beeindruckende Maschinen entstehen. Die einzelnen Bauteile müssen natürlich auch getestet, überprüft und gewartet werden – auch das sind deine Aufgaben, wenn du eine Ausbildung zum/zur Anlagenmechaniker/in beginnen solltest.

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Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5-3 Jahre möglich

Das ist das Einzige, was man lernt?

Natürlich nicht, keine Sorge. Du lernst in der Ausbildung auch die Eigenschaften der ganzen Werkstoffe kennen, mit denen du täglich zutun hast. Du wirst erfahren, wie man Maschinen und ganze Anlagen inzspiziert und instandsetzt.

Wo du später arbeiten wirst? Vermutlich in Fertigungshallen in der Metallindustrie. Aber möglich sind auch Bereiche im Verkehr oder in Wasser-/Elektrizitätswerken, im Elektroanlagenbau oder in der Erdölförderung – die Auswahl ist relativ groß.

In der Schule läuft es nicht so gut? Das soll dich nicht daran hindern, eine Ausbildung als Anlagenmechaniker zu beginnen, denn ein Hauptschulabschluss ist als Voraussetzung ausreichend.

(Quelle: www.azubiyo.de)

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