Ausbildung als Erzieher/in: Was man alles leisten muss

Ohne sie wären alle Eltern komplett aufgeschmissen: Erzieher/innen. Denn sie kümmern sich um alle von klein bis groß: Sie fördern Kleinkinder oder hören sich die pubertären Probleme von Jugendlichen an. Deswegen sind Erzieher/innen heutzutage gefragter denn je. Denn wenn die Eltern unter der Woche beide erwerbstätig sind, meistens sogar in Vollzeit, dann verbringen ihre Kinder einen Großteil der Zeit im Kindergarten bzw. im Hort der Schule. Und erziehen bedeutet längst nicht nur aufpassen, dass die Kinder und Jugendlichen keine Dummheiten machen. Es steckt so viel mehr dahinter – ihr werdet es in diesem Artikel erfahren.child-1864718_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Praktikumsbetrieb)
Zuständige Stelle: Die Prüfungen legst du vor einem staatlichen Prüfungsausschuss ab.
Dauer: 2 bis 4,5 Jahre, Verkürzung möglich

Betreuung von A bis Z

Die Betreuung durch Erzieher/innen umfasst viele Aufgabenbereiche. Während sie beispielsweise Kinder im Kleinkindalter besonders fördern, indem sie mit ihnen basteln, singen oder Unterhaltungsspiele spielen, konzentrieren sich die Aufgaben bei Jugendlichen eher auf das Lösen sozialer Probleme. In einer Ausbildung zum/zur Erzieher/in erfährst du deswegen, welche Erziehungsmethoden für welche Entwicklungsstufe der Kinder/Jugendlichen geeignet sind und wieso die Förderung des Nachwuchses so wichtig ist. Sogar Bereiche aus der Entwicklungspsychologie, Heil-, Sonder- und Heimpädagogik sind Teil deiner Ausbildung.

Was sind die Schwerpunkte der Ausbildung?

  • Gesundheitsförderung: Du bringst Kindern von klein auf bei, wie bedeutend ihre Umwelt ist, und wie sie sie schützen können. Natürlich gehört auch die Aufklärung über eine gesunde Lebensweise und Ernährung dazu.
  • Musik und Kreativität: Das Singen, Musizieren, Basteln und Spielen mit Kindern ist besonders wichtig für deren Entwicklung und umfasst einen großen Teil deiner Ausbildung.
  • Sozialpädagogik: Du lernst, wie man Kinder und Jugendliche von Grund auf zu einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Menschen erzieht.

Mögliche Arbeitsbereiche sind nach deiner Ausbildung natürlich Kinderkrippen und -gärten, Horte, Kinder- und Ferienheime, Jugendzentren oder Familienberatungsstellen. Auch Kliniken beschäftigen oftmals Erzieher/innen.

Klingt interessant? Worauf wartest du dann noch?

(Quelle: www.azubiyo.de)

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