Zwischen Tieren und Maschinen: eine Ausbildung als Landwirt/in

Schon beim Wochenendeinkauf im Supermarkt wird klar: Wenn eines im Trend liegt, dann sind es gesunde Lebensmittel. Bio-Obst und Bio-Gemüse, Milch direkt vom Bauern oder regionale Eier und Fleisch aus der näheren Umgebung. Fakt ist, dass die Nachfrage nach ökologisch angebauten Produkten steigt. Und diese Nachfrage muss von Landwirten bedient werden. Sie erzeugen hauptberuflich land- und tierwirtschaftliche Produkte – und das Ganze möglichst umweltgerecht.agriculture-1953247_1920

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: Deine Prüfungen finden, je nach Bundesland, vor den für Landwirtschaft zuständigen Ministerien oder Landwirtschaftskammern statt.
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zwischen Tieren, Pflanzen und Maschinen

In deiner Ausbildung zum/zur Landwirt/in lernst du das angemessene Füttern verschiedener Nutztiere und die Bedienung landwirtschaftlicher Maschinen. Dazu gehört auch das Wissen über spezielle Qualitätskontrollen. Wichtig ist vor allem, dass du Bescheid weißt, was man bei Aussaat, Düngung und Ernte beachten muss.

Für diese Ausbildung gibt es rein rechtlich gesehen übrigens keine schulischen Voraussetzungen. Etwa die Hälfte der Azubis in dem Bereich hat einen Hauptschulabschluss; ein Drittel einen Realschulabschluss. Einige wurden sogar ganz ohne Abschluss eingestellt. Nach deiner bestandenen Ausbildung gibt es dann verschiedene Orte, die für deine Arbeit in Frage kommen. So kannst du sogar in der Touristikbranche anfangen und Kindern ihren Traum von Ferien auf dem Bauernhof ermöglichen.

Mögliche Arbeitsorte:

  • landwirtschaftliche Betriebe
  • Bereiche im Landhandel
  • Agrarfirmen
  • Hotelbereich

Na, wäre das vielleicht was für dich?

(Quelle: www.azubiyo.de)

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