mechatronik

Ausbildung zum Mechatroniker

Mechanik + Elektronik = Mechatronik. Der Autopilot im Flugzeug, die Verpackungsanlage in der Fabrik oder die programmierbare Waschmaschine… alle 3 basieren auf komplexen Systemen aus Mechanik und Elektronik. Die Fachleute auf diesen Gebieten sind die Mechatroniker.

Die Ausbildung

Das Berufsbild Mechatroniker gehört zu den technischen Berufen und zählt seit Jahren zu den beliebtesten Ausbildungsberufen. Auch finanziell kann sich die Ausbildung zum Mechatroniker sehen lassen, denn das Gehalt als Mechatroniker in Ausbildung und Beruf liegt im Vergleich zu anderen technischen Berufen im oberen Bereich.

Die Ausbildung zum Mechtroniker ist eine duale Ausbildung, d.h. die Theorie findet in der Berufsschule statt und die Praxis im Betrieb. In der Regel dauert die Ausbildung 3,5 Jahre, kann aber guten Leistungen auf 3-2,5 Jahre verkürzt werden.

Die Mehrheit der Azubis in diesem Beruf (83%) startet die Aubsildung nach der Mittleren Reife. Besonders wichtig sind gute Noten im Fach Mathematik, aber auch in Deutsch und Englisch. Aber nicht nur die Schulnoten sind ausschlaggebend für den Arbeitgeber. Die Top-Stärke, die sich Ausbilder von angehenden Mechatronikern wünschen, ist handwerkliches Geschick. Daneben solltest du genau und sorgfältig arbeiten können und offen dafür sein, Neues zu lernen und dein Wissen ständig zu erweitern.

Das lernst du in der Ausbildung zum Gärtner:

  • Elektrische Energie: Alles im Fluss – In deiner Ausbildung lernst du Anlagen und Systeme, die mit elektrischer, pneumatischer oder hydraulischer Energie laufen, anzuschließen und einzustellen.
  • Montage: Baustein für Baustein. Die Montage eines mechatronischen Systems mit den richtigen Werkzeugen und Hilfsmitteln ist ein Teil deiner Abschlussprüfung.
  • Steuerungstechnik: Die richtige Schnittstelle: Ein Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit dem Aufbau und Prüfen von Steuerungen. So prüfst du etwa Sensoren oder verbindest Schaltungen.

In der Ausbildung zum Mechatroniker bzw. zur Mechatronikerin lernst du, wie man technische Pläne liest, wie du Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen zusammen baust, wie die Programmierung mechatronischer Systeme funktioniert und wie man diese Systeme konfiguriert.

Nach Abschluss deiner Ausbildung hast du zahlreiche Fortbildungsmöglichkeiten. Etwa durch eine Techniker- oder Meisterweiterbildung. Du könntest aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen Mechatronik, Maschinenbau oder Automatisierungstechnik.

Das Arbeitsumfeld

Der Mechatroniker ist ein handwerklich-technischer Beruf, in dem du in den meisten Fällen in einer Werkstatt oder einer Fertigungshalle tätig bist. Gelegentliche Kundenbesuche können aber ebenso auf deiner Tagesordnung stehen. Besonders typisch für diesen Beruf sind feste Arbeitszeiten, Dienstreisen kommen nur in seltenen Fällen vor.

Aber Mechatroniker ist nicht gleich Mechatroniker. Dein Arbeitsbereich kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem in welchem Ausbildungsbetrieb und in welchem Bereich du tätig bist. In einem kleinen Betrieb der Medizintechnik arbeitest du vielleicht in einem kleinen Team und bearbeitest Kundenwünsche. Bei einem Unternehmen des Fahrzeug-, Luft- oder Raumfahrzeugbaus hingegen bist du zum Beispiel in der Produktion in großen Fertigungshallen tätig. Überlege dir daher genau, welcher Ausbildungsbetrieb und welches spätere Arbeitsfeld am besten zu dir passen.

Quelle: azubiyo.de

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