Ausbildungsabbruch – wenn es nicht mehr weitergeht

Einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden ist manchmal schwierig. Die begonnene Ausbildung aus bestimmten Gründen dann wieder abzubrechen kann jedoch ebenfalls zu einer großen Belastungsprobe werden. Dieser Artikel zeigt, welche Gründe es für einen Ausbildungsabbruch gibt und wie man es schafft, nach einem Abbruch in einem anderen Unternehmen wieder Fuß zu fassen bzw. einen neuen Weg in die persönliche Berufslaufbahn zu finden.indoors-1834267_1920

Häufig lässt sich der Grund für eine Beendigung der Ausbildung nicht an einem einzigen Problem festmachen. Meist liegt der Wunsch nach einer Veränderung an grundlegenden Schwierigkeiten in der Ausbildung gepaart mit finanziellen oder vielleicht auch persönlichen Sorgen. Zudem können schlechte Noten in der Berufsschule oder ein schlechtes Verhältnis zu Kollegen oder Vorgesetzten, sowie Mobbing am Arbeitsplatz ausschlaggebend für Probleme während der Ausbildungszeit sein. All das kann zu einer allgemeinen Unzufriedenheit bei Azubis führen. Dann stellt sich die Frage, ob die Schwierigkeiten nur an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, die sich eventuell verändern lassen, oder ob es grundsätzliche Probleme sind, die nur mit einem endgültigen Ausbildungsabbruch zu beseitigen sind.

Wer zu dem Entschluss kommt, die begonnene Ausbildung fortführen zu wollen, kann eventuell bereits durch ein Gespräch mit dem Lehrer/Verantwortlichen in der Berufsschule oder auch mit dem Arbeitgeber einen  vorzeitigen Abbruch vermeiden, andernfalls besteht in einigen Branchen auch die Möglichkeit zum Wechsel der Schule bzw. des Betriebes. Zusätzlich können spezielle Beratungsstellen/-kräfte als unterstützende Hilfe in Anspruch genommen werden.

Lässt sich der Ausbildungsabbruch aber gar nicht vermeiden, vielleicht auch weil die Fachrichtung sich doch als unpassend erweist, ist es wichtig, sich schnellstmöglich nach Alternativen umzusehen und seine berufliche Perspektive zu hinterfragen. Auch sollten Auszubildende vor einem Abbruch die rechtlichen Begebenheiten kennen, damit es nicht zu vertragsbedingten Verzögerungen oder Problemen kommt.
So oder so sollte ein Ausbildungsabbruch in jedem Fall gut überlegt, durchdacht und geplant sein, schließlich geht es um die eigene Zukunft und einen möglichst optimalen Start ins Berufsleben.

Quelle: arbeitsagentur.de

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