Ausbildungsberufe kennenlernen – so funktioniert es richtig

Mehr als 80% der über 300 Ausbildungsberufe, die es in Deutschland gibt, sind den Jugendlichen unbekannt. Oft kommt es vor, dass sich junge Menschen auf der verzweilfelten Suche nach einer Ausbildung auch für Berufe bewerben, die sie gar nicht kennen. Am Ende werden sie oft angenommen und erfahren erst im Laufe der Zeit, was es mit der Ausbildung auf sich hat. Oft ist es dann doch nicht das Richtige für sie.

Damit dir das nicht auch passiert, erklären wir dir hier, wie du am effektivsten an die Ausbildungssuche herangehst.

apple-1850613_1280

1. Wirf einen Blick auf deine Interessen und Noten

Natürlich ist Interesse immer die Voraussetzung dafür, einen Beruf leidenschaftlich gern zu machen. Was hat dich vielleicht als Kind schon begeistert? Haben sich deine Interessen im Laufe der Zeit geändert? Gibt es heimliche Berufswünsche, von denen du noch keinem erzählt hast? Wenn du einen Bereich gefunden hast, der dich interessiert, dann musst du natürlich Wohl oder Übel auch einen Blick auf deine Noten werfen, denn die sollten wenigstens  einigermaßen gut sein. Und selbst wenn nicht – auch mit einer schlechten Mathenote kannst du eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich anfangen, wenn das dein absoluter Traum ist – es wird eben nur schwerer. Du weißt nicht genau, welche Fächer wichtig für deinen Traumausbildungsberuf sind? Das kriegst du spätestens bei Punkt zwei raus.

P.S.: Wenn du dir noch total unsicher bist, was du später mal machen möchtest, ist das kein Problem! Wir bieten dir z.B. einen Berufsprofiling-Test an, mit dem du herausfindest, wo deine Stärken liegen und welcher Beruf zu dir passt!

2. Sammle Informationen und Fakten über in Frage kommende Ausbildungen

Dieser Punkt ist äußerst wichtig, denn du willst ja wahrscheinlich genau wissen, was später auf dich zukommt. Um dich über Ausbildungen verschiedenster Art zu informieren hilft dir neben unserer Website auch die Seite www.azubiyo.de – hier findest du Angaben zur Dauer der Ausbildung, der zuständigen Stelle, den schulischen Voraussetzungen, dem Verdienst und, und, und. Wundere dich nicht, wenn du nach dem Sammeln der Informationen einige Berufe wieder von deiner Liste streichst, das ist ganz normal! Wichtig ist, dass du dich nicht nur auf eine einzige Ausbildung fixierst. Es hilft immer, einen Plan B in der Hinterhand zu haben, falls doch mal irgendetwas schiefläuft.

3. Im Freundes- und Bekanntenkreis erkundigen

Du bist dir immer noch unsicher? Dann solltest du dir einfach mal ein paar andere Meinungen anhören. Frag mal in deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach, ob jemand schon Erfahrung mit dem Ausbildungsberuf gemacht hat, für den du dich interessiert. Meistens kennt man doch jemanden, der jemanden kennt usw. Du kannst auch ruhig deine Eltern bitten, mal rumzufragen. Bestimmt sind sie auch interessiert daran, dass du deine Wunschausbildung beginnen kannst, und helfen dir gern dabei, Informationen aufzutreiben.

Das war’s eigentlich schon! Wichtig ist, dass du dir so gut wie möglich selbst ein Bild von der Ausbildung machst. Hör nicht auf Kommentare wie „Mach das nicht, das macht keinen Spaß!“ – lass dich von subjektiven Meinungen nicht zu sehr beeindrucken.

Kommentar verfassen