Automatenfachmann/-frau: automatisch gut?

Automaten sind längst nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Man findet sie auf dem Bahnhof, in der Schule, im Fitnessstudio und bestenfalls auch als Kaffeeautomat im Büro. Und jeder kennt diesen Moment, wenn der Automat das Geld schluckt, aber nicht die Haribotüte ausspuckt – furchtbar! Deswegen müssen Automaten ständig überprüft, verbessert und gewartet werden, damit sie dauerhaft vernünftig funktionieren. Darum kümmersich Automatenfachleute. Wie, dazu kann man eine Ausbildung machen? Und wie man das kann!coffee-1009621_1920

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Automaten füllen, leeren und überprüfen. Das war’s?

Nein, denn das wäre ja auf Dauer langweilig. In der Ausbildung lernst du auch, kaufmännische Aufgaben zu bewältigen und beschäftigst dich mit dem Konsumverhalten der Kunden. Das heißt, du ermittelst, welche Waren besonders begehrt sind und von was mehr/weniger zur Verfügung gestellt werden muss. Zudem lernst du die unterschiedlichen Arten von Automaten kennen und wie sie funktionieren.

Mit Zahlen wirst du Wohl oder Übel auch jonglieren müssen – denn Messdaten, die du erfasst hast, müssen auch ausgewertet und analysiert werden; Rechnungen müssen gestellt werden und Software muss mit den neusten Daten gefüttert werden.

Und das Beste? Der Umgang mit Kunden ist auch noch mit dabei! Denn kauft ein Kunde einen Automaten, so braucht er eine genau Einweisung und Beratung beim Umgang mit dem Gerät.

Hört sich doch gut an, oder?

(Quelle: www.azubiyo.de)

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