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Der Azubi-Mangel wird sich weiter verschärfen

Die Landesarbeitsagentur befürchtet, dass sich der Mangel an Auszubildenden in Sachsen-Anhalt verschärft. Es hätten sich bisher gut 1000 Bewerber weniger gemeldet als im Vorjahreszeitraum, teilte die Behörde am Mittwoch in Halle mit. Gleichzeitig stieg die Zahl der angebotenen Leerstellen um knapp 180. Zieht man die bereits besetzten Plätze und erfolgreichen Bewerber ab, gibt es noch 7000 Stellen für 5200 Suchende. Selbst wenn alle Bewerber fündig würden, blieben somit Plätze frei.

„Viele Firmen benötigen wegen ihrer Altersstruktur und guter Auftragslage neue Mitarbeiter und setzen dabei auf die Ausbildung junger Menschen“, sagte Agentur-Chef Kay Senius. Frei bleibende Stellen sorgten dafür, dass Fachkräfte noch knapper würden. Er warb dafür, mit gezielterer Beratung mehr Abiturienten für Ausbildungsberufe als Alternative zum Studium zu gewinnen.

Besonders große Auswahl haben laut Mitteilung derzeit junge Menschen im Raum Wittenberg: Dort gebe es rechnerisch 1,6 Stellen je Bewerber. Im Kreis Stendal ist hingegen ziemlich genau eine Stelle je Suchendem zu vergeben. Vor allem Unternehmen aus Produktion und Fertigung suchen deutlich mehr Nachwuchs als es Interessenten gibt – hier kommen den Angaben zufolge 1,6 Plätze auf einen Bewerber. Ähnlich sieht es für kaufmännischen Berufe sowie den Handel und Tourismus aus.

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