Dein erster Tag als neue Nachwuchskraft

Der Übergang von der Schule in einen Betrieb kann einen ganz schön nervös machen, schließlich sind damit viele Veränderungen verbunden.

Aber das Kribbeln in der Magengegend sollte dich nicht zu sehr verunsichern. Denn in der Regel wirst du freundlich empfangen und erhältst viele Basisinformationen über das Unternehmen und seine Geschichte.  Es werden dir deine Tätigkeitsschwerpunkte  nähergebracht und dir wird erklärt, was von dir erwartet wird.workplace-1245776_1920

Wichtig: Trotz deiner Aufregung solltest du nicht vergessen, zu grüßen! Auch wenn du nach einigen Wochen noch in Abteilungen kommst, in denen du vorher nicht warst, solltest du dich mit deinem Namen vorstellen!

Der anschließende Rundgang wird dir zeigen, wie das Unternehmen aufgebaut ist. Am besten du hast etwas zum Schreiben dabei, damit du dir wichtige Anmerkungen notieren kannst. Zeig dich einfach aufmerksam, freundlich und interessiert, dann kann nichts schief gehen. Und selbst wenn doch mal etwas daneben gehen sollte: Mach dir keine Sorgen. Ein gewisses Maß an Tollpatschigkeit wird bei Azubis schon fast vorausgesetzt. Aus Fehlern lernt man, deswegen musst du erst mal eine ganze Menge Fehler machen!

Jeder weiß, dass du eine gewisse Zeit brauchst, bist du verstehst, wie alles im neuen Betrieb abläuft. Also scheue dich nicht davor, auch nochmal nachzufragen, wenn du etwas nicht verstanden hast.

Du darfst dir im Laufe der Ausbildung auch gerne Rückmeldungen vom Ausbilder einholen. Das ist gerne gesehen. In manchen Betrieben gehört es sowieso dazu, dass du regelmäßiges Feedback bekommst.

Generell solltest du dir nicht zu viele Sorgen machen, denn in deinem neuen Betrieb wirst du dich schneller eingewöhnen, als du es vielleicht erwartest! Deine neuen Kollegen sind auch nur Menschen und viele standen genau dort, wo du jetzt auch stehst. Wir hoffen, wir konnten dir damit ein wenig die Angst nehmen. In dem unteren Abschnitt haben wir dir auch nochmal kurz aufgelistet, welche Unterlagen du zu deinem ersten Tag mitbringen solltest.

 

Diese Unterlagen solltest du mitbringen (falls du sie nicht schon vorher bei deinem Betrieb eingereicht hast):

Deine Elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStaM), Sozialversicherungsausweis, Bescheinigung der Krankenkasse über den bestehenden Versicherungsschutz und eine ärztliche Arbeitsbescheinigung. Außerdem solltest du dich bis dahin um dein Girokonto gekümmert haben.

Je nach Ausbildungsbetrieb können noch weitere Dokumente gefordert sein, wie ein polizeiliches Führungszeugnis oder eine Schulzeitbescheinigung.

Was ist die ELStaM und woher bekomme ich sie?:

Was früher die Lohnsteuerkarte war ist heute die ELStaM, also die Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale. Mit der ELStaM lässt sich deine Lohnsteuer berechnen, denn auf ihr sind alle Daten gespeichert,die qusschlaggebend sind für die Höhe deiner Lohnsteuer. Dein neuer Arbeitgeber benötigt dazu deine Steueridentifikationsnummer, dein Geburtsdatum und du musst beantworten, ob er dein Hauptarbeitgeber ist. Woher bekommst du die Steueridentifikationsnummer? Ganz einfach, da dass vermutlich deine erste Anstellung ist, kannst du sie schriftlich beim Finanzamt oder beim Bundeszentralamt für Steuern (www.bzst.de) erfragen.

Was ist der Sozialversicherungsausweis und woher bekomme ich ihn?:

Der Sozialversicherungsausweis dient dazu, dir die Mitgliedschaft im Sozialversicherungssystem zu bescheinigen, Schwarzarbeit zu verhindern und auch bei der Beantragung von Arbeitslosengeld spielt er eine Rolle. Den Sozialversicherungsausweis musst du nicht selber beantragen, dass erledigt dein neuer Arbeitgeber für dich, indem er dich bei der Krankenkasse anmeldet. Er wird dir dann per Post zugeschickt. Das kann bis zu vier Wochen dauern. Wenn du die Anstellung aus irgendeinem Grund wechseln solltest, musst du diesen Schein lediglich deinem neuen Arbeitgeber vorlegen, es muss kein neuer beantragt werden.

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