Den Traumberuf finden? – Kindheitserinnerungen können helfen

Gerade relativ junge Schüler sind oftmals überfordert mit der Suche nach dem zukünftigen Beruf. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, muss diese schwierige Entscheidung bereits im Alter von 16 oder 17 Jahren treffen, und selbst Abiturienten sind meistens gerade mal 18, wenn sie entscheiden sollen, wohin es beruflich mal gehen soll. Wichtig ist: Die Entscheidung muss nicht entgültig sein, denn davor haben sicherlich die meisten Angst, so nach dem Motto ‚Wenn ich das jetzt mache muss ich das bis zur Rente durchziehen.‘ – Aber so schlimm ist es nicht, denn oftmals kann man sich umorientieren, das Studium wechseln oder sich innerhalb bestimmter Ausbildungen spezialisieren. Um aber nicht vollkommen daneben zu greifen, helfen tatsächlich Erinnerungen an die eigene Kindheit.

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Jeanette von Wolf von der Universität Stuttgart rät, die Eltern zu fragen, für was man sich im Alter von etwa sechs bis zehn Jahren interessiert hat. Denn in dieser Entwicklungsphase verorten sich die Kinder in der Welt und interessieren sich von selbst für verschiedene Tätigkeiten. Wer als junge/r Schüler/in besonderen Hobbys oder ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgegangen ist, der sollte eine Ausbildung bzw. ein Studium in diese Richtung in Erwägung ziehen. Beispielsweise sind einige Kinder früher gut im Organisieren und Einteilen gewesen, andere dagegen waren eher praktisch veranlagt und interessierten sich stärker für die Durchführung un Umsetzung bestimmter Projekte. Oftmals lassen sich so Interessen von früher auf die beruflichen Zukunftsvorstellungen übertragen und helfen so bei der Wahl der Ausbildung bzw. des Studiengangs.

Was euch außerdem helfen kann, ist unser sogenannter Berufsprofiling-Test, bei dem eure Fähigkeiten ganz genau unter die Lupe genommen werden und ihr am Ende genaue Vorschläge für potenzielle Berufe bekommt.

Alle Infos zum Berufsprofiling-Test findet ihr hier.

(Quelle: Generalanzeiger Magdeburg 19.4.2017)

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