Der Alltag als Altenpflegehelfer/in

Irgendwann trifft es uns alle: Wir werden alt. Da diesen schleichenden Prozess keiner aufhalten kann, wird es immer alte Menschen geben, die zunehmend auch mehr Hilfe in der Bewältigung ihres normalen Alltags benötigen. Genau aus diesem Grund sind auch Altenpflegehelfer/innen eigentlich ständig gefragt. Wie schon die Berufsbezeichnung sagt, helfen sie Altenpfleger/innen dabei, ihren Job zu machen und sich um ältere Menschen zu kümmern. Das bedeutet, sich um Pflegebedürftige zu kümmern, ihnen beim Essen, An- und Ausziehen und bei der täglichen Körperpflege zu helfen.hospice-1821429_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Pflegeeinrichtung)
Zuständige Stelle: Deine Prüfungen finden vor einem Prüfungsausschuss an der Pflegeschule statt.
Dauer: 1-2 Jahre, Verkürzung ist möglich

Abwechslung garantiert

In der verhältnismäßig kurzen Ausbildung lernst du, wie man ältere Menschen angemessen verpflegt – dabei muss auf die Art der Erkrankung/Behinderung, die Gesamtsituation und den Grad der Eigenständigkeit geachtet werden. Wichtig ist auch, erste Hilfe leisten zu können, wenn es mal ernst wird. Du lernst außerdem verschiedene Reha-Maßnahmen kennen und erfährst, wie man Pflegeprozesse dokumentiert – du assistierst also den Altenpfleger/innen. Das kann aber durchaus Spaß machen, denn zu deinen Aufgaben zählt auch die Planung von Ausflügen, kulturellen Erlebnissen und sportlichen Angeboten. Du sollst ihren Alltag möglichst abwechslungsreich gestalten – und da du immer mit dabei sein wirst, ist in dieser Ausbildung Abwechslung vorprogrammiert!

Mögliche Einsatzorte:

  • Patientenzimmer/Behandlungsräume von Kliniken
  • Altenheime
  • Pflegeheime
  • Privatwohnungen (im ambulanten Pflegedienst)

Die Stichwörter deiner Ausbildung sind Gerontologie (Wissenschaft vom Altern), Kommunikation (freundliches Miteinander) und Sozialkunde (Politik, Wirtschaft und Geschichte kennenlernen). Aktuelle Themen spielen auch in dieser Ausbildung eine große Rolle, schließlich wollen sich viele Ältere, die psychisch noch top fit sind gerne mal auf Augenhöhe mit einem unterhalten – manchmal gehört da schon viel dazu. Das Spannendste an deiner Ausbildung? Du lernst mit Sicherheit die unterschiedlichsten Charaktere und Lebensgeschichten kennen!

Klingt doch besser, als sich die Berufsbezeichnung im ersten Moment anhört, oder? Dann bewirb dich doch einfach mal in der Richtung!

(Quelle: www.azubiyo.de)

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