Der Alltag als Kinderpfleger/in

Aufgepasst! Wer sich für eine Ausbildung zum/zur Kinderpfleger/in entscheidet, der sollte Kinder natürlich lieben – aber das ist längst nicht alles! Meistens hast du in dieser Ausbildung vor allem mit Kleinkindern und Babys zu tun – und zwar in jeder Hinsicht. Denn deine Aufgabe ist es, die Kinder zu versorgen, die entweder keine Eltern mehr haben, oder deren Eltern sehr wenig Zeit für die Kleinen haben. Du übernimmst also eine wichtige Rolle im Leben der kleinen Menschen: Du spielst mit ihnen, machst ihnen essen und fütterst sie/ isst mit ihnen zusammen; du bastelst, malst und singst mit ihnen und ihr macht eigentlich alles zusammen, was Kindern eben so Spaß macht. Dazu gehört auch, Feste und Geburtstagsfeten, Veranstaltungen, Ausflüge oder Treffen zu planen und zu organisieren.toddler-1963814_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika)
Zuständige Stelle: Deine Prüfungen legst du bei einem Prüfungsausschuss an der Schule ab.
Dauer: 2-3 Jahre, je nach Bundesländern

Ein Beruf mit viel Hingabe

Du hast jetzt schon einiges darüber erfahren, was Kinderpfleger/innen so machen. Aber wie läuft die Ausbildung nun genau ab? Zunächst einmal gehst du quasi wie gewohnt weiterhin zur Schule, genauer genommen auf eine Berufsfachschule zusammen mit anderen, die den gleichen Beruf lernen wollen, wie du. Während deiner Ausbildungszeit absolvierst du dann mehrere Praktika und hilfst zum Beispiel Erzieherinnen und Erziehern in Kinderheimen. Dort kannst du das theoretische Wissen anwenden, was du im Unterricht vermittelt bekommst. Was du dort lernst? Meistens gibt es drei Schwerpunkte: Musik, Sozialpädagogik und Werkerziehung.

Am Ende – es hilft alles nichts – musst du wie bei fast jeder Ausbildung eine Abschlussprüfung ablegen, die aus einem mündlichen, schriftlichen und praktischen Teil besteht. Danach bist du staatlich anerkannte/r Sozialpädagogische/r Assistent/in oder Kinderpfleger/in.

Wenn du jetzt Angst hast, dass dein Zeugnis nicht gut genug ist, mach dir keine Sorgen. Es muss nicht alles perfekt sein. Im Grunde genommen kommt es nur in ein paar Fächern auf gute Noten an: in Kunst und Musik, Werken und Biologie. Zumindest wären gute Noten hier von Vorteil. Wenn du die nicht hast, kannst du vielleicht mit anderen Fähigkeiten punkten. Denn als Kinderpfleger/in brauchst du ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, Streit und Probleme aus der Welt zu schaffen.

Klingt nach einem Haufen Voraussetzungen? Ist aber halb so wild. Schließlich willst du den Beruf ja erst erlernen, also mach dir keine Sorgen und bewirb dich ruhig, wenn die Ausbildung dir gefällt!

(Quelle: www.azubiyo.de)

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