Der Alltag als Mechatroniker/in

Die Ausbildung als Mechatroniker/in ist heutzutage immer noch sehr beliebt. Nicht nur, weil das Gehalt später verhältnismäßig hoch ist – viele finden einfach nur die Kombination aus Mechanik und Technik interessant, die sich mittlerweilse an fast allen denkbaren Orten wiederfindet, beispielsweise in der eigenen Waschmaschine, aber auch in vergleichsweise riesigen Industrieanlagen. Sogar der Autopilot in Flugzeugen wird von Mechatroniker/innen zusammengebaut. Dazu müssen sie technische Pläne lesen können, Baugruppen zu Komponenten und letztendlich eben mehrere Maschinen zu einem großen System zusammenbauen können.board-409582_1920

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5-3 Jahre möglich

Eine Ausbildung mit zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten

Während deiner Ausbildung lernst du zu allererst elektrische Energie kennen, das heißt konkret: Anlagen und Systeme, die mit elektrischer, hydraulischer oder pneumatischer Energie laufen (keine Sorge, die Unterschiede lernst du noch). Diese Anlagen musst du am Ende anschließen und einstellen können. Apropos anschließen: Auch die Montag eines mechatronischen Systems musst du natürlich beherrschen. Dabei ist es wichtig, zu wissen, welche Werkzeuge man dafür benutzen muss und ob man Hilfsmittel benötigt. Ein anderer Teil der Ausbildung beschäftigt sich mit den Steuerungstechniken, also deren Auf- und Abbau und der Prüfung. Denn wenn Sensoren oder Schaltungen nicht korrekt funktionieren oder miteinander verbunden sind, dann funktioniert die Schnittstelle zwischen Maschine und Mensch nicht mehr optimal.

Nach deiner Ausbildung bist du dann staatlich anerkannte/r Mechatroniker/in und hast zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. eine Techniker- oder Meisterweiterbildung. Oder du hängst noch ein Studium im Bereich Mechatronik, Maschinenbau oder Automatisierungstechnik dran – da hast du freie Auswahl!

Die meisten Mechatronik-Azubis haben einen Realschulabschluss, aber immerhin 11% auch einen Hauptschulabschluss – es ist also alles möglich. Deine Noten sollten zumindest in Mathe, Deutsch und Englisch befriedigend bis gut sein. Aber am Ende zählen ja auch Charaktereigenschaften, deine Stärken und der Ehrgeiz, Neues zu lernen. Am wichtigsten ist als Mechatroniker/in wohl handwerkliches Geschick. Danach folgen Sorgfalt und Genauigkeit – wie in vielen anderen Ausbildungsberufen auch – und Neugierde sowie allgemeine Lernbereitschaft.

Später arbeitest du dann in Werkstätten, Fertigungshallen und Handwerksbetrieben und hast feste Arbeitszeiten. Als Mechatroniker/in machst du auch mal Dienstreisen, aber eigentlich nur in Ausnahmefällen.

Na, sagt dir die Ausbildung zu? Dann bewirb dich einfach in der Richtung!

(Quelle: www.azubiyo.de)

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