Der Weg zur professionellen Fotografie

Fotograf/in kann man auch lernen? Echt jetzt? Klar, es ist eine anerkannte Ausbildung, und das nicht erst seit gestern. Aber man kann es keinem verübeln, der das nicht weiß. Denn wie viele Freunde sieht man täglich auf Facebook, Instagram und Co., die sich eine Seite erstellen, sie irgendwas mit „Photography“ nennen und dann mehr oder weniger professionelle Fotos hochladen. Es erfordert schon ein wenig Talent und einen guten Blick, um echt beeindruckende Fotos zu machen. Vor allem aber braucht man das nötige Know-How, was Kameraeinstellungen, Bildaufteilung und Nachbearbeitung angeht – so leicht, wie es immer aussieht, ist es also gar nicht…adult-1836485_1920

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: HWK
Dauer der Ausbildung: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Allgemein und doch speziell

Fotografen können nahezu alles fotografieren: Natur, Landschaften, Sportler, Portraits, Kinder, … den Motiven sind kaum Grenzen gesetzt. Und dennoch spezialisiert sich fast jede/r Fotograf/in auf einen Bereich, den er/sie am besten kann oder am meisten mag. In der Ausbildung lernen aber alle das Gleiche: den gezielten Einsatz und die Wirkung von Farbe und Licht, die Planung rund um das perfekte Foto und die Inszenierung von Gegenständen, Requisiten und Personen – Fotografieren wird zur Wissenschaft.

Apropos Wissenschaf. Schon während der Ausbildung kannst du den Fokus auf einen von vier Hauptbereichen legen:

  • Porträtfotografie: klassische Fotografie von Personen
    z.B. Familienporträts und Passbilder
  • Produktfotografie: Darstellung von Produkten
    z.B. für Marketingaktionen oder Online-Shops
  • Industrie- und Architekturfotografie: Bauwerke von innen und außen fotografieren
    z.B. für einen Möbelkatalog oder eine Einrichtungszeitschrift
  • Wissenschaftsfotografie: Fotos für wissenschaftliche Zwecke
    z.B. UV-Fotografie zur Anwendung spezieller Verfahren

Während deiner Ausbildung lernst du also verschiedene Kameras kennen und eignest dir an, wie man mit Objektiven und Bildaufnahmesystemen umgeht und optimale Ergebnisse erzielt. Dabei ist auch die Beleuchtung entscheidend: Du wirst erfahren, wie und wann man Blitzlicht und Lampen einsetzt und was beim normalen Tageslicht zu beachten ist. Zu guter Letzt hilft eine gesunde Menschenkenntnis, denn du wirst auch mit Kunden oft zu tun haben, vor allem natürlich, wenn du dich auf die Porträtfotografie spezialisiert hast.

Du kannst dir bestimmt schon einige Arbeitsplätze denken, an denen du später arbeiten kannst? Da wären Fotostudios, Zeitschriftenverlage, Werbe- und Medienagenturen und Unternehmen im Fotoeinzelhandel.

(Quelle: www.azubiyo.de)

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