Ernährungsberater werden – So geht’s!

Du kennst alle Superfoods und schwörst auf eine gesunde Ernährung? Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du anderen dabei helfen kannst, die optimale Ernährungsform zu finden? Dann mach dein Hobby doch zu deinem Beruf und werde Ernährungsberater! Aber wie genau geht das eigentlich und welche Wege kann man dafür einschlagen?

Dank den zahlreichen Fast-Food-Ketten und Süßigkeiten leiden immer mehr Menschen an Übergewicht. So verlockend wie diese Angebote auch sind – eine bewusste Ernährung ist der Grundstein zu langfristiger Gesundheit. Auch die Mehrzahl an Nahrungsmittel-Allergien zwingt viele Menschen, ihre Ernährung umzustellen. Doch nicht jeder schafft das alleine, Hilfe wird immer öfter benötigt. Und da kannst du ins Spiel kommen!

Zuerst einmal solltest du wissen, dass die Ausbildung zum Ernährungsberater eine Weiterbildung ist, deren Regelung von dem jeweiligen Anbieter abhängt. Das heißt, dass eine vorangegangene bereits abgeschlossene Ausbildung als Diätassistent oder auch ein Studium in einem ähnlichen Bereich Voraussetzung ist, um die Weiterbildung zu absolvieren. Außerdem können die Dauer, die Kosten und die Art der Weiterbildung von Anbieter zu Anbieter variieren. Im Durchschnitt dauert die Weiterbildung 14 Monate und die Abschlussprüfung besteht sowohl aus einem schriftlichen als auch einem mündlichen Teil.

Wie bei jeder Weiterbildung/Ausbildung sollte man aber gewisse Voraussetzungen erfüllen, um in diesem Tätigkeitsfeld erfolgreich zu sein. Dazu zählen Interessen, Stärken und nicht zuletzt schulische Leistungen. Ernährungsberater/-innen arbeiten im Büro und haben viel Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen. Ein gewisses Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenzen werden deshalb vorausgesetzt. Außerdem sollte man selbstständig und strukturiert arbeiten können, um nicht im Chaos zu versinken. Gestalterische Fähigkeiten sind hilfreich, um die individuellen Ernährungspläne für die Patienten zu erstellen und ihnen mit verschiedenen Methoden das nötige Wissen weiterzugeben. Gute Noten und das dazugehörige Interesse in den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie sowie in der Mathematik sollten ebenfalls vorhanden sein, um beispielsweise den Nährstoffgehalt der Speisen berechnen zu können.

Alternativen zur Ernährungsberater-Ausbildung 

Die Weiterbildung zum Ernährungsberater spricht dich nicht an, aber du willst einen Beruf, bei dem du dich mit Ernährung befasst und Menschen hilfst? Kein Problem! Es gibt noch andere Karrierewege, die sich mit der menschlichen Gesundheit befassen. Wie wäre es z.B. mit einer Ausbildung als Fitnesstrainer? Wenn das dein Interesse weckt, dann kannst du dich auf unseren nächsten Artikel zu diesem Ausbildungsweg freuen!

Quelle: www.azubiyo.de

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