GUT ZU WISSEN im Juni

Manche Dinge sind einfach gut zu wissen. Hier sammeln wir kurze Infos für euch, die uns bei der täglichen Arbeit über den Weg laufen!


😣 Fehlende Konzentration im Job 😣

Wem während der Arbeit häufig die Konzentration fehlt, der sollte schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Denn nicht selten stecken adult-1850268_1920psychische Krankheiten hinter dem Konzentrationsmangel. Beispielsweise treten bei über 90% der depressiven Menschen solche Konzentrationsstörungen auf, denn oftmals erstrecken sich Depressionen weit ins Arbeits-/Uni- oder Schulleben hinein. Erste Anzeichen für eine Depression sind auch Antriebslosigkeit, mangelnde Freude an dem, was man tut, und eine Art Niedergeschlagenheit. Depressionen können aber gut behandelt werden – je früher allerdings, desto besser.


⏰ Ausbildung in Teilzeit ⏰

Wer sich dafür entscheidet, seine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren, der verbringt letztlich weniger Zeit im Betrieb. Die Zeit in der Berufsschule allerdings wird nicht weniger, so das Bundesinstitut für Berufsbildung. Wenn die reguläre Dauer der Ausbildung (also meistens drei Jahre), bestehen bleiben soll, dann müssen mindesten 25 Wochenstunden im jeweiligen Ausbildungsbetrieb wegfallen; wer ein Jahr länger in Kauf nimmt, bei dem fallen lediglich 20 Wochenstunden weg. Übrigens: Gerade einmal 0,4% der Neuanfänger haben 2015 die Ausbildung in Teilzeit abgeschlossen. Wann eine Ausbildung in Teilzeit in Frage kommt, lest ihr hier.


🕐 Probezeit bei Beamten 🕐

Falls ihr euch für einen Beruf interessiert, bei dem ihr verbeamtet werden wollt: Stellt euch schon jetzt auf eine deutlich längere Probezeit ein, als normale. In der freien Wirtschaft geht man normalerweise von 6 Monaten auf Probe aus – bei Beamten kann das allerdings deutlich länger dauern. Wer außerdem Lehrer oder Richter werden will, sollte darauf achten, nicht vorbestraft zu sein. Aber keine Sorge: Als vorbestraft gilt nur, wer 90 Tage (oder mehr) im Gefängnis verbracht hat, oder, wer 90 (oder mehr) Tagessätze zahlen musste.


📝 Unterschrift auf dem Arbeitszeugnis 📝

Zugegeben, manche Unterschriften sehen echt kryptisch aus. Einzelne Buchstaben oder Linien, unleserliche Namen. Da die meisten Dokumente business-962355_1920pro forma unterzeichnet werden müssen, haben viele Arbeitgeber im Laufe der Zeit eine fast nicht erkennbare Unterschrift entwickelt. Daran sollte man sich grundsätzlich nicht stören. Aber auf seinem eigenen Arbeitszeugnis muss man sich das nicht gefallen lassen, sagt der Deutsche Anwaltsverein. Beschäftigte haben einen Anspruch auf eine ordentliche Unterschrift – schließlich ist ein Arbeitszeugnis ein wichtiges Dokument. Im Extremfall kann eine saubere Unterschrift sogar vor Gericht eingeklagt werden – soweit muss es wohl aber in den seltensten Fällen kommen. Das eigentliche Problem einer ‚dahingeklierten‘ Unterschrift ist nämlich, dass es wirkt, als wolle sich der Arbeitgeber von dem Inhalt des Arbeitszeugnisses distanzieren.

(Quelle: Generalanzeiger Magdeburg 31.5.2017)

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