Industrietechnologen: Warum sie auch in Zukunft immer gebraucht werden

Wenn es um Ausbildungsberufe mit Zukunft geht, muss ein Industrietechnologe/-technologin an dieser Stelle auf jeden Fall genannt werden. Warum? Ganz einfach: Industrietechnologen sind bei der Planung und Entwicklung riesiger Anlagen zur Energiegewinnung beteiligt. Und Energie wird immer benötigt – in nahezu allen Lebensbereichen. Große Kraftwerke versorgen unzählige Haushalte mit Strom. Aber auch in verschiedenen anderen Bereichen finden Industrietechnologen Beschäftigung.power-plant-815799_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika)
Zuständige Stelle: Die Abiturientenausbildung wird mit einer internen Prüfung, die die jeweiligen Lehrgangsträger erstellen, abgeschlossen.
Dauer: 2 Jahre

Vier verschiedene Fachrichtungen

Die Abiturientenausbildung zum/zur Industrietechnologen/-technologin kann in vier unterschiedlichen Fachrichtungen absolviert werden.

  • Automatisierungstechnik: In diesem Bereich sind Industrietechnologen zuständig für das Erstellen technischer Konzepte und die Entwicklung von Anlagen im Bereich Energieanwendung, Energieerzeugung und Energieverteilung.
  • Datentechnik: In dieser Fachrichtung werden hauptsächlich Automatisierungs- und Softwaresysteme konstruiert, programmiert und letztendlich auch in Betrieb genommen. Zudem gehört auch die Verwaltung von Kommunikations- und Rechnernetzen zu den Aufgaben der Datentechnik.
  • Maschinenbau/Energietechnik: Industrietechnologen, die sich auf diese Fachrichtung spezialisieren, sind für die Planung und Entwicklung von ernergietechnischen Anlagen verantwortlich, also z.B. Kraftwerken – wie bereits erwähnt. Sie sind also während des gesamten Entstehungsprozesses einer solchen Anlage dabei.
  • Nachrichtentechnik: Auch dieser Fachbereich gehört zur Ausbildung als Industrietechnologe/-technologin. Hier stehen Vermittlungs- und Übertragungstechniken im Mittelpunkt. Zu den Aufgaben gehört z.B. der Entwurf von Prototypen von nachrichtentechnischen Produkten. Dabei müssen die Industrietechnologen dauernd mit den zuständigen Ingenieuren in Kontakt bleiben, um Fehler zu vermeiden oder sie frühzeitig zu erkennen. Danach kümmern sich Industrietechnologen um die Montage, Inbetriebnahme, Fehlersuche und Fehlerbeseitigung verschiedener Nachrichtentechniken.

Wie du siehst, sind bereits die Ausbildungsrichtungen sehr vielfältig und zum Teil spgar relativ unterschiedlich. Kein Wunder also, dass du später im Berufsleben auch an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden kannst, beispielsweise in Unternehmen der Automatisierungs- und Kommunikationstechnik, oder aber in Betrieben des Maschinen-/Fahrzeugbaus. Oder auch bei Herstellern von Kraftwerken – die Bandbreite ist groß.

(Quelle: www.azubiyo.de)

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