Kosmetiker/in: Mehr als nur Schönheit

Wer gerne auf sich selbst und seine eigene Körperpflege achtet, der besucht neben Friseur und Nagelstudio auch gerne mal den/die Kosmetiker/in. Doch was viele nicht wissen: Kosmetiker/innen sind nicht nur für die äußere Schönheit zuständig. In der facettenreichen Ausbildung lernen sie mehr als nur dekoratives Schminken.expocosmetica-1312201_1920

Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb), auch schulisch möglich
Zuständige Stelle: IHK, HWK (bei dualer Ausbildung), interne/staatliche Stelle (bei schulischer Ausbildung)
Dauer: 1-3 Jahre, Verkürzung möglich

Alles andere als oberflächlich

Kosmetik ist oberflächlich? Keines Falls. Denn hier muss klar unterschieden werden zwischen pflegender und dekorativer Kosmetik. In deiner Ausbildung lernst du beispielsweise, wie du mit verschiedenen Geräten zur Schönheitspflege umgehst. Beispielsweise musst du mit bestimmten Geräten Hornhaut an den Füßen entfernen. Du lernst außerdem, wie man das Gesicht, die Händen, den Nacken und die Füße des Kunden richtige behandelt und massiert. Dabei ist es wichtig, immer auf die Hygiene und Sterilisation der Geräte zu achten. Reinlichkeit spielt in der Ausbildung also eine große Rolle.

Im Bereich der dekorativen Kosmetik lernst du, deine Kunden hinsichtlich ihres Typen zu beraten: Du erklärst ihnen, welche Farben gut zu ihnen passen und wie die aktuellen Trends aussehen. Dazu gehört auch mal das Abraten von bestimmten Vorstellungen. Habt ihr euch geeinigt, so beginnt meistens die Veränderung mit dem Schminken oder dem Lackieren der Nägel. Als Kosmetiker schminkst du Kunden auch für besondere Anlässe wie Jugendweihen oder Hochzeiten.

Auch der Verkauf von Kosmetikartikeln gehört in der Ausbildung dazu. Deswegen bekommst du während der Ausbildungszeit auch einige Einblicke in die Betriebswirtschaft und lernst, Preise zu kalkulieren oder eine Inventur in einem Laden zu machen.

Die drei Schwerpunkte der Ausbildung

  • Dermatologie: Du erfährst alles über eine gesunde Haut und wie du sie mit Hilfe einer kosmetischen Behandlung erhalten kannst. Du lernst deswegen auch alles über mögliche Hautkrankheiten.
  • Kosmetologie: In der Ausbildung lernst du alles in puncto Körper- und Schönheitspflege und wie kosmetische Produkte hergestellt werden.
  • Verkauf und Warenwirtschaft: Du musst natürlich deine Produkte auch empfehlen und verkaufen können. Dafür ist ein gewisses Geschick erforderlich, was du dir in der Ausbildung aneignen kannst.

Wo kann man als Kosmetiker/in arbeiten?

  • in Kosmetikstudios
  • in Unternehmen, die kosmetische Behandlungen anbieten
  • in Wellnesshotels
  • auf sogenannten Beautyfarmen

Na, kommt das für dich in Frage?

(Quelle: www.azubiyo.de)

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