Logopäden: Warum ihre Arbeit so wichtig ist

Wenn Kinder noch sehr klein sind und ein bisschen lispeln, dann ist das oftmals süß und geht meistens mit dem Alter weg. Aber eben nur meistens. Deswegen ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder schon im frühen Alter genauestens beobachten – und vor allem hinhören. Denn wenn diese Sprachstörungen für eine längere Zeit bleiben, dann ist schnellstens ein/e Logopäde/Logopädin aufzusuchen. Aber was genau können die machen? Ganz einfach: Sie entwickeln ein therapeutisches, ganz persönliches Konzept für Personen mit Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen – oftmals für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Dazu müssen sie eng mit den Ärzten ihrer Patienten zusammenarbeiten.alphabet-99374_1920

Art der Ausbildung: schulisch (Berufsfachschule und Betriebspraktika)
Zuständige Stelle: Deine Prüfungen finden vor einem Prüfungsausschuss an deiner Schule statt.
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Die richtige Diagnose stellen

Sprachstörungen können viele Ursachen haben. Deswegen ist es wichtig, mit dem neue Patienten zunächst ein sogenanntes Anamnesegespräch zu führen. Nur so kann der/die Logopäde/Logopädin mehr über die jeweilige Störung herausfinden. Aus den Ergebnissen wird dann ein geeigneter Therapieplan erstellt.

Was kommt in einer Ausbildung auf dich zu?

Du lernst, welche Erkrankungen es gibt und welche jeweiligen Ursachen sie haben. Nur so kannst du eine genaue Diagnose stellen. Außerdem ist es auch wichtig, die Angehörigen der Patienten zu beraten, damit sie zuhause mit dem Betroffenen beispielsweise üben können. In dem Praxisteil deiner Ausbildung erfährst du dann bei Schulungen in logopädischen Praxen oder Kliniken etwas über rhytmisch-musikalische Erziehung, die Ausbildung einer Stimme und wie eine Sprecherziehung funktioniert.

Mögliche Arbeitsorte:

  • Krankenhäuser
  • Kliniken
  • Logopädiepraxen
  • Kindergärten
  • Grundschulen

Klingt interessant? Dann such doch mal nach einem passenden Ausbildungsbetrieb!

(Quelle: www.azubiyo.de)

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