Retter in Not: IT-Systemelektroniker/in

IT-Systemelektroniker/innen sind die wahren Retter in Not – zumindest in den meisten Büros von Unternehmen. Denn sie sind diejenigen, die sofort herbeigeeilt kommen müssen, sobald die Technik nicht funktioniert. Technische Systeme sind so komplex, dass man als Laie bei einem Problem oftmals keine Ahnung hat, woher es kommt – geschweige denn, wie man es behebt. Und genau für solche Situationen wird das Auge eines IT-Systemelektronikers/ einer IT-Systemelektronikerin geschult. Wenn du also eine Ausbildung als IT-ler, wie sie so schön genannt werden, beginnst, dann lernst du, wie man Systeme, Komponenten und Netzwerke plant, installiert und konfiguriert.

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Art der Ausbildung: dual (Berufsschule und Betrieb)
Zuständige Stelle: IHK
Dauer: 3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Technik, Technik, Technik

Während deiner meist dreijährigen Ausbildung zum/zur IT-Systemelektroniker/in lernst du also alles über die Installation von Hardware, Anwendungsprogrammen (also Software) und über Betriebssysteme. Du wirst außerdem aufgeklärt über unterschiedliche Speichermedien, von denen du sicher die meisten schon aus dem täglichen Gebrauch kennst, und lernst gängige IT-Systeme und deren Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede kennen.

Weitere wichtige Schwerpunkte deiner Ausbildung sind Datenbanken. Du lernst, wie man sie einrichtet, wartet, pflegt und ergänzt. Zudem wirst du Einblicke in die Elektrotechnik erlangen, das bedeutet, elektrische Systeme einrichten zu können, Fehler zu erkennen und zu beheben und Störungen zu beseitigen. Zu guter Letzt erfährst du natürlich eine Menge über Software, also alle Programme und Systeme, die auf dem PC laufen, und lernst, sie angemessen zu bedienen.

Du fragst dich, welche schulischen Voraussetzungen für diese Ausbildung nötig sind? Grundsätzlich reicht der bloße Abschluss einer weiterführenden Schule aus, die meisten Azubis aus dieser Branche (80%) haben einen Realschulabschluss, manche aber auch nur einen Hauptschulabschluss – es kommt schließlich auch immer auf die Einstellung und den Charakter an. Gute Noten in Deutsch, Mathe und Englisch wären dennoch von Vorteil.

Wichtig ist, dass du handwerklich nicht komplett auf den Kopf gefallen bist. Auch analytische Fähigkeiten sowie generelle Sorgfalt und Genauigkeit sind in dieser Ausbildung sehr gefragt.

Nach deiner Ausbildung arbeitest du dann meistens in Büros; Dienstreisen kommen wirklich nur in den wenigsten Fällen auf dich zu. Dein Arbeitstag wird von den Zeiten her normal aussehen, also wie der typische „Nine-to-five“-Job – ohne Schichtarbeit. Aber wo sollst du nun arbeiten? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Mögliche Arbeitsorte

  • IT-Branche
  • Elektro-Industrie
  • Einzelhandel
  • öffentliche Verwaltung
  • EDV-Dienstleistungsunternehmen

(Quelle: www.azubiyo.de)

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