So lustig sind Ausbildungsinitiations- riten!

office-620817_1920Was sind denn Ausbildungsinitiationsriten? Das klingt ja, als wäre man keinem Unternehmen, sondern einem Kult beigetreten.

Doch du hast richtig gelesen: So etwas gibt es. Ausbildungsinitiationsriten sind, wenn sie richtig durchgeführt werden, für alle beteiligten zum Totlachen und dienen dir vielleicht schon in naher Zukunft als wiederkehrende Party-Anekdote. Denn gemeint sind damit die kleinen Späße, häufig in Form von unnötigen Botengängen, die sich Ausbildungsleiter und andere Personen im direkten Umfeld des Azubis mit besagten Azubi erlauben.

Hier sind Beispielhaft einige kleine humoristische Ausbildungsinitiationsriten mit Schmunzelfaktor aufgelistet:

Handwerksberufe:

  • Eine der schönsten Lügen, die man einem Azubi auftischen, kann ist die, dass er oder sie doch bitte mal eine neue Luftblase für die Wasserwage holen soll. Das dass nicht möglich ist, sondern dass lediglich die Wasserwage ausgetauscht werden muss, sollte dabei hoffentlich auch dem Angesprochenen klar sein – und wenn nicht können hoffentlich alle darüber lachen!
  • Schmunzeln muss man auch darüber, wenn der Azubi doch mal die Drauffeile oder den Auftragsstahl holen soll. Häufig gefragt werden hier Industriemechaniker, denn wenn etwas Material am Werkstück fehlt, wäre es doch schön, wenn man es einfach mit der Drauffeile drauffeilen könnte.
  • „Hol mal schnell den Messing-/Alumagneten um die Späne aufzuheben.“ Wer damit beauftragt wird, sollte wissen, das weder Messing noch Aluminium magnetisch sind.
  • Derjenige, der gebeten wird, den Ein-Mann zwei-Hand drei-Seiten Kipper zu besorgen sollte gefälligst mit  einer Schubkarre zurückkommen.

Kaufmännische Berufe:

  • „Lauf mal in die Buchhaltung und bring ihnen schnell die Bilanzwaage.“ Mit so einem Päckchen losgeschickt zu werden ist natürlich witzig, denn in der Bilanz sollen ja nur Aktiva und Passiva die Waage halten.
  • Die Gewerbesteuermesslatten, Steuerhinterziehungsformulare oder auch die Steuerschrauben werden bevorzugt von Finanzämtern ausgegeben und sollten nun wirklich in keinem Unternehmen fehlen. Deswegen ist es die Pflicht eines jeden Azubis, sie schleunigst zu besorgen.
  • Der häufigste Scherz im Versicherungswesen ist es, die Stornoschere aus der Abteilung  X zu holen. Dort angekommen erfährt man dann, dass die Stornoschere an Abteilung Y ausgeliehen wurde und so weiter. Die letzte Station ist traditionell die Personalabteilung  oder  am besten der Ausbildungsleiter, der das Opfer dann mit einer handelsüblichen Schere in die Anfangsabteilung zurückschickt.

Vielleicht bist du ja nun schlauer als vorher und fällst nicht so blauäugig auf die Späße deiner Vorgesetzen herein. Aber vielleicht solltest du dich doch lieber dumm stellen und ihnen diesen Spaß gönnen, schließlich hat man nicht alle die Tage die Möglichkeit auf der Suche nach unsinnigen Wortneufindungen alle Bereiche deines Betriebes kennen zu lernen.

Kommentar verfassen