Wichtige Tipps für Berufseinsteiger

Jedes Jahr gibt es über 800.000 Berufseinsteiger deutschlandweit. So absolvieren im Schnitt 481.000 Studenten die Uni; 460.000 schließen erfolgreich eine Ausbildung ab (Zahlen von 2015). Endlich ist die lang ersehnte Berufszeit gekommen und eigentlich stehen alle Türen noch offen. Wie schnell sich dann eine Festanstellung finden lässt, hängt von jedem Einzelnen ab und kommt natürlich auf Berufsfeld, Abschluss und Branche an. Aber selbst wenn es nicht sofort klappt, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. So kann man als Berufseinsteiger beispielsweise Bewerbungstrainings und -coachings absolvieren, bei denen man besonders seine Stärken herausarbeitet und Softskills präzisiert. Auch zum Thema Bewerbungsunterlagen kann man bei bestimmten Coachings lernen, wie man das beste aus ihnen herausholt.

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Wer es dann geschafft hat, das gewünschte Vorstellungsgespräch zu ergattern, der kann sich mit einigen Tipps optimal auf das Gespräch und den Berufseinstieg vorbereiten:

  • Gute Organisation ist alles: Wer sich genug Zeit für den Weg zum Vorstellungsgespräch nimmt, erspart sich eine Menge Stress und kommt relaxed und pünktlich zum Termin. Im Voraus sollte man sich also z.B. über Parkmöglichkeiten, Bahnfahrkarten usw. informieren.
  • Die richtige Kleidung: Wenn es irgendwie geht, sollte man schon vor dem Gespräch herausfinden, wie sich die (hoffentlich) zukünftigen Kollegen kleiden. Ansonsten gilt für den ersten Eindruck immer: Je dezenter desto besser – das wirkt zurückhaltend und ist vornehm.
  • Sich selbst darstellen: Als Einstieg eines Gesprächs kommt es oft vor, dass der Bewerber etwas von sich selbst erzählen soll. Hier ist gute Vorbereitung alles, denn schließlich gilt es nicht, seine ganze Lebensgeschichte zu erzählen, sondern nur das Wesentliche und für die Stelle Relevante. Bedeutet: In etwa 3 Minuten die wichtigsten Stationen von Ausbildung/ Studium bis zum jetzigen Zeitpunkt aufzählen (es muss immer zur Stelle passen!).
  • „Sie haben den Job“ – Und nun?: Nach unterschriebenem Arbeitsvertrag ist es leider noch nicht ganz geschafft, denn jetzt steht noch Papierkram an. Das betrifft zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung, eine eigene Wohnung, ein Auto, usw. All das drum herum möchte auch gut organisiert sein.
  •  Der erste Tag auf der neuen Arbeit: In vielen Firmen ist ein Einstand Gang und Gebe – der muss nicht am ersten Tag erfolgen, sollte es aber im Laufe der ersten Wochen. Wer sich unsicher ist, fragt alt eingesessene Kollegen nach den üblichen Traditionen. Alkohol sollte man nicht anbieten, wenn man auf der sicheren Seite bleiben will. Ansonsten dran denken: Es gibt fast immer Vegetarier im Haus, im Pechfall auch Kollegen mit Lebensmittelunverträglichkeiten. Auch hier gilt: Sich vorher umhören, damit auch für jeden etwas dabei ist.

Viel kann mit diesen Tipps dann auch nicht mehr schief gehen! Viel Glück!

(Quelle: Generalanzeiger 05.07.2017)

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